Gruselig: Die Websites von Vic Chesnutt

Um rauszufinden, wann ich das Vergnügen hatte, den wunderbaren Singer/Songwriter Vic Chesnutt in Deutschland live zu erleben, machte ich heute eine gruselige Entdeckung. Egal, in wievielen Fällen das genauso passiert, mich hat es berührt. Denn sowohl auf der Website des Künstlers, der sich Weihnachten 2009 leider das Leben nahm, als auch auf seinem Blog ist noch alles so, als wenn er noch leben würde. Und vielleicht nur in Urlaub wäre. Gespenstisch.

Auf www.vicchesnutt.com datiert der letzte Eintrag auf den 22. September, sein Blog wurde zuletzt Mitte August mit einer News befüllt (http://vicchesnutt.blogspot.com). Ich will hier nicht einen auf sentimental machen, aber es ist schade um einen wunderbaren Musiker, der etwas sehr sehr eigenes machte – auf Platte wie live. Und nehmt bitte die Sites off, irgendjemand muss sich doch drüm kümmern, oder? m.

P.S.: Es war der 10. Oktober 1998, Muffathalle, München. Als Support von Calexico oder Lambchop, das bring ich nicht mehr zusammen, aber noch raus. Irgendwann.

Don’t believe the hack: Van Morrison wieder entspannt

Lustige Randnotiz aus der „F.A.S.“ vom vergangenen Sonntag: Demnach hat Bluesgott Van Morrison auf seiner eigenen Website lesen müssen, dass er mit 64 zum vierten Mal Vater geworden sei. Und dass die Mutter seines Kindes eine andere Frau als seine Ehefrau sei. Im Dementi war dann die Rede davon, dass Hacker sich der Site des Musikers zueigen gemacht hatten. Hacker mit seltsamen Humor, wie mir scheint. Warum ausgerechnet Van The Man? m.