MDR Kultur diskutiert Zukunftschancen von Konzerten und Festivals

c: MDR/Joachim Blobel

Die großen deutschen Musikfestivals bangen um ihre Zukunft. Bei MDR Kultur suchen Festival- und Konzertveranstalter in der Corona-Krise  Lösungen, um den Musikbetrieb zu retten. Mitdiskutieren bei der zweiten „digitalen Zukunftswerkstatt“ kann man am 2. Juni ab 18 Uhr bei mdrkultur.de via Livestream.Moderieren wird die Veranstaltung der geschätzte Kollege und Ex-LEA-Hauptjuror Reinhard Bärenz (im Bild).

Die Gäste:

  • Alexander Schulz, Geschäftsführer des Reeperbahn Festivals. Er wünscht sich, dass die Musik „kulturpolitisch einen anderen Stellenwert bekommt. Ernste Musik wie die Klassik hat das schon, aber die Populärmusik noch lange nicht.“
  • Matthias Winkler, Konzertveranstalter, Hallenbetreiber und Geschäftsführer der MAWI-Concert GmbH.
  • Simone Dake, Direktorin des Rudolstadt-Festivals. Für die Musikmanagerin „hebt sich das Rudolstadt-Festival durch die weltweit kulturelle Bandbreite innerhalb der Festivallandschaft Deutschlands ab. Dies bringt schon immer eine inhaltliche und organisatorische Auseinandersetzung mit dem Weltgeschehen mit sich. Nun kommt sicher ein weiterer Aspekt hinzu.“
  • Jan Vogler, Intendant der Dresdner Musikfestspiele und Künstlerischer Leiter des Moritzburg Festivals, hat nach der Corona-bedingten Absage der Dresdner Musikfestspiele ein 24-stündiges Online-Konzert veranstaltet. „Wir haben so Publikum und Künstler noch näher zusammengebracht und schnell gelernt, wie man ein Online-Festival zusammensetzt. Das könnte für die Zukunft sehr wertvoll sein.“

Die MDR Kultur-Zukunftsgespräche werden live im Videostream auf mdrkultur.de sowie in den Social-Media-Profilen ausgestrahlt. Zuschauerinnen und Zuschauer haben dabei die Möglichkeit, über Kommentarfunktionen Fragen zu stellen, die in die Live-Diskussion einfließen. Das Gespräch wird zudem zeitnah im Kulturradio ausgestrahlt. Darüber hinaus werden im Nachgang  alle Thesen, Meinungen und besprochenen Konzepte auf allen Plattformen von MDR Kultur journalistisch ausgewertet und publiziert.

Die Kasse4 meint: So macht man das, klingt sehr spannend und vielleicht hören wir ja auch von Herrn Schulz mehr als ein Statement, das vor 20 Jahren schon reichlich abgehangen war. Und von Frau Dake mehr als einen Allgemeinplatz wie dem aus Ihrem obigen Statement. Tune in!

Siehe auch: Tickets und Frust

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